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| Die Dörfer unserer Gemeinde |
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Klosdörp, Klausdorf |
In dem ältestem Stralsunder Stadtbuch wurde 1280 ein
Nicolaus Siluishere genannt, der vermutlich der erste
Siedler des dieses späteren Ortes gewesen ist. Nicolaus
stellt eine Kose- und Kurzfom des Bestimmungswortes
Klausdorf dar.
Nach Angaben über die Großvogtei Perun (Prohn) von 1168 bis
1325 ist von clawesdorp, wie von anderen Orten der Gemeinde
die Rede.
Wenn noch 1389 ein Berthold von Rethem als ein Besitzer von
Klausdorf genannt wird, in späteren Jahren 1495 ein Edgar
Garlepow, so waren es 1520 die Stralsunder Ratsherrren
Heinrich Sonnenberg und Jürgen Buchow. Dessen Urenkelin
Barbara und Witwe von Johann Hagemeister wird 1695 als
Besitzerin der Hofstelle Klausdorf benannt.
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Ein weitere Besitz in Klausdorf war der sogenannte
Rampenhof, der 1628 dem Kloster St.Annen und
Brigitten zu Stralsund gehörte. Er war 24 Morgen
groß und wurde 1701 von Barbara
Hagemeister,geb.Buchow erworben.Seit dieser Zeit ist
Klausdorf vollständig im Besitz der Familie
Hagemeister. Im Laufe der Zeit entwickelte sich
Klausdorf immer mehr zum reinen Gut in dem es neben
dem Besitzer nur noch Tagelöhner gab, die in ihren
Katen in Klausdorf und dem schon früh dazugehörigen
Solkendorf und später noch in Zarrenzin wohnten. Die
Bevölkerungszahl änderte sich nur geringfügig als
nämlich Eisenbahnerfamilien der Kleinbahn um 1896
zuzogen und auch in dem neuen Zollhaus 2 Familien
einzogen. |
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Solkendörp, Solkendorf |
Dieser Ort , ist vermutlich genauso alt wie
Klausdorf, ist vielleicht
auf den, im 13. Jahrhundert genannten, deutschen
Siedler
Nicolaus de Zoldekendorp zurück zu führen.
Im Unterschied zu Klausdorf hatte Solkendorf eine
Kapelle, eine Mühle, eine Lotsenstation und einen
Fischer und so um 1830 kam eine Schule hinzu. |
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Zarrenrin |
Zum Besitz dieses Gutes gehörten Acker-, Wiesen- und
Waldgebiete im äußersten Norden der Gemeinde, einschließlich
des Ortes Barhöft bis zum südlichen Teil des dortigen
Hafens.
In einer Urkunde von 1296 schenkte Fürst Witzlaw II. von
Rügen Zarrenzin dem Kloster Hiddensee.
Später haben die stralsunder Ratsgeschlechter Kummerow und
Buchow Ländereien in Zarrenzin besessen. Im 19.Jahrhundert
wechselten die Besitzer von Zarrenzin sehr häufig. Bis auf
zwei kleine Besitzungen ist um die Jahrhundertwende des
20.Jahrhunderts das ganze Gut an die Familie Hagemeister
übergegangen, die es bis 1945 besaß.
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Barhöft |
Barhöft wird in den Kirchenbüchern erstmals 1792 erwähnt.
Die Herkunft des Namens ist mit großer Wahrscheinlichkeit
ein Flurname slawischen Ursprungs. Bare, slawisch ist der
Name für wald, der damals die weithin sichtbare Kuppe
bedeckte.
Im 19. Jhd. begann man den Ort zu einer größeren Lotsen- und
Zollstation auszubauen. Auch einige Fischer wurden in
Barhöft ansässig.
Durch die reizvolle Lage entwickelte sich Barhöft schnell
zum Ausflugsziel der Stralsunder.
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(gekürzt aus "Vorpommersche Heimatgeschichte" von Dr. Jochen Rüting)
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